Therapien

Folgende Therapieanwendungen finden Sie bei uns:

Atemtherapie
Die klinische (ärztliche) Atemtherapie befasst sich mit den Krankheiten und Funktionsstörungen von Lunge und Stimmapparat. Sie arbeitet sowohl prophylaktisch als auch nachbehandelnd. Die Atemtherapie hat als hauptsächliche Ziele die folgenden:
  • Pneumonieprophylaxe
  • Sekretlösung und -transport
  • Stabilisierung/Aufbau eines stabilen Bronchialsystems, insbesondere bei obstruktiven Erkrankungen (Chronische Bronchitis, Asthma usw.)

  • Auch das Atemtraining ist Teil der Atemtherapie. Man versteht darunter verschiedene Übungen zur Verbesserung der Lungenkapazität. Hierzu werden vor allem die Brustmuskulatur gestärkt und Techniken zur vermehrten Bauchatmung geübt.
    Wirkung: Eine effektive Atemtherapie soll zum Abbau atemhemmender Widerstände, Abbau von Fehlatembewegungsformen, zur Sekretlösung, zur Ventilationssteigerung, zur Kräftigung der Atemmuskulatur und zu einer allgemeinen Leistungssteigerung beitragen. Zur Sekretlösung wird die Atemtherapie auch mit der sogenannten Klopfmasse kombiniert.
    Beckenbodengymnastik
    Als Beckenbodenmuskulatur werden jene Muskelstränge bezeichnet, die vom Schambein zum Steißbein verlaufen und eine Art Schlinge um den Genitalbereich bilden: um Harnröhre, Scheide und After bei der Frau bzw. um After und Penisansatz beim Mann. Vor allem bei Frauen ist ein gezieltes Training dieser Muskeln in mehrerlei Hinsicht von Bedeutung:
  • Durch einen trainierten Beckenboden erhöht sich das Lustempfinden und die Orgasmusfähigkeit beim Sex - je besser die Muskeln an- und entspannt werden können, umso lustvoller wird die Liebe.
  • Beckenbodengymnastik ist die ideale Vorbereitung auf eine (natürliche) Geburt.
  • Die durch eine Geburt stark gedehnte, "ausgeleierte" Muskulatur wird durch gezieltes Training wieder gestärkt; damit kehrt auch die Freude am Sex nach der Geburt bald wieder.

  • Überblick: Training für den Beckenboden.
  • DIE MUSKELN FINDEN
  • DEN BECKENBODEN TRAINIEREN

  • Doch auch Männer können profitieren:
  • Bei Frauen und Männern vermindert bzw. verhindert eine trainierte Beckenbodenmuskulatur Harninkontinenz, also unfreiwilliges Wasserlassen - bei Männern ist Harninkontinez vor allem nach Prostata-Operationen oft ein Problem. Leider wird dem Beckenboden meist nur wenig bzw. bei Frauen erst im Rahmen der Geburtsvorbereitung Aufmerksamkeit geschenkt
  • Sehr viele Menschen sind sich dieser Muskulatur und ihrer Funktionen nicht einmal bewusst. Besonders bei Frauen hat die fehlende Information viel mit der Tabuisierung des Genitalbereichs in unserer Gesellschaft zu tun. Zum Vergleich: In vielen außereuropäischen Kulturen in Afrika und Asien wird großer Wert auf Beckenbodentraining bei Frauen zur Vorbereitung auf ein erfülltes Sexualleben gelegt.
  • CMD - Kiefergelenkmobilisation
    Kiefergelenkstherapie bzw. Therapie bei craniomandibulärer Dysfunktion Bei einer craniomandibulären Dysfunktion geht es um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Oberkiefer und Unterkiefer, bedingt durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Kiefermuskulatur. Eine Form dieser Kiefergelenksproblematik zeigt sich z.B. in einer abnorm erhöhten Beanspruchung der Kaumuskulatur, zum Beispiel durch Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne. Die Symptome, die durch diese Erkrankung hervorgerufen werden können, sind sehr vielfältig. Einige Symptome sind z.B. Beschwerden im Gesichts- bzw. Kieferbereich oder das Gefühl, dass die Zähne nicht mehr richtig aufeinanderpassen. Andere Beschwerden wie Schwindel, Tinitus, Augenflimmern, Doppeltsehen, Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen in den unteren Extremitäten können sich ebenfalls einstellen. Eine craniomandibuläre Dysfunktion kann auch auf Basis einer psychischen Disposition entstehen. Starker Stress durch Beruf, Schule oder Familie führt zu anhaltenden, ausgeprägten muskulären Reaktionen, die schließlich zu Muskelschmerzen führen können.

    Was wird bei der Kiefergelenkstherapie gemacht?
    Bei der Kiefergelenkstherapie werden Verhärtungen in der Muskulatur und Bewegungseinschränkungen von Gelenken ertastet und durch verschiedene Techniken werden die Strukturen wieder in einen günstigeren Funktionszustand gebracht.
    Dorntherapie
    Die Dorn-Therapie, auch „Dorn-Methode“ genannt, ist eine von dem Allgäuer Landwirt und Sägewerks-Betreiber Dieter Dorn (* 13. August 1938) aus Lautrach bei Memmingen etwa 1975 entwickelte und in Büchern und Kursen vermittelte komplementärmedizinische manuelle Methode, die etwas an Chiropraktik erinnert, in ihrer Ausführung jedoch von dieser grundsätzlich verschieden ist und auch Elemente der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin einbezieht.

    Laut Dorn führt das moderne Leben zu Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und letztlich zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. Dies sei Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. Insbesondere habe fast jeder einen „Beckenschiefstand“, der ursächlich „auf eine Fehlstellung in einem oder mehreren Beingelenken zurückzuführen“ sei und sich auf der betroffenen Seite in einem (scheinbar) längeren Bein manifestiere. Folgeschäden eines Beckenschiefstandes sind skoliotische Veränderungen der Wirbelsäule sowie Wirbelverschiebungen im Lenden-, Brust- und Halswirbelbereich mit der drohenden Spätfolge von Bandscheibenvorfällen. Die Dorn-Therapie soll behandlungsbedürftige funktionelle Beinlängendifferenzen korrigieren und Wirbel, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden, ohne mechanischen Druck einrichten. Dabei spielt die Mitarbeit des Patienten eine große Rolle. Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorge, würden gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt. So liege etwa im Bereich des dritten Brustwirbels (bei den Chinesen das „Tor des Windes“ genannt) die Versorgung der Atmungsorgane. Somit könne eine Wirbelkorrektur in diesem Bereich die Normalisierung einer gestörten Atemfunktion bewirken oder könnten Probleme im Atmungsbereich auf eine Fehlstellung des dritten Brustwirbels zurückzuführen sein.
    Elektrotherapie - Ultraschall
    Elektrotherapie
    Das Wirkungsprinzip der Elektrotherapie beruht auf der stimulierenden Wirkung elektrischen Stroms, der die Muskulatur lockert, die Durchblutung anregt und Schmerzen lindert. In der Elektrotherapie dient die Stimulation der Muskulatur und der Durchblutung durch geringe Stromstöße der Schmerzlinderung. Die verschiedenen Anwendungsformen: Nieder-, Mittel- und Hochfrequenz-Therapie.
    Eine Sonderform ist die "Transkutane Elektrische Nervenstimulation" (TENS): Auf die Haut aufgebrachte und an ein handliches tragbares Gerät gekoppelte, selbstklebende Elektroden regen das Nervensystem an und lösen dadurch Verkrampfungen bzw. lindern Schmerzen.

    Ultraschall
    Unter Ultraschalltherapie versteht man die medizinische Behandlung mittels mechanischer Schwingungen. Somit ist auch der Unterschied zur Elektrotherapie erklärt. Bei der Elektrotherapie fliesst der Strom im Körper, beim Ultraschall gibt es eine mechanische Schwingung. Ultraschall bewirkt mehreres: den mechanischen Effekt (erzeugt eine Mikromassage), den thermischen Effekt (die Mikromassage der Gewebe erzeugt Reibungswärme und ist wohl die bekannteste Wirkung des Ultraschalls ), sowie biologische Effekte (Förderung der Durchblutung, Muskelentspannung, verbessertes Erholungsvermögen, Einfluss auf periphere Nerven, Schmerzlinderung). Ultraschall-Behandlungen eignen sich unter anderem bei folgenden gesundheitlichen Schwierigkeiten: Erkrankung des Knochengewebes, der Gelenke und der Muskulatur; Arthrose, Arthritis, Spondylitis, Bursitis, Kapsulitis, Tendinitis.
    Fangopackung - Heißluft - Kälteanwendungen
    Anwendungsgebiete für Fango
  • Hexenschuss, Ischias, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen
  • Muskelverspannungen, insbesondere in den Bereichen Rücken und Knie
  • Störungen der Durchblutung und des Stoffwechsels
  • Bindegewebs- und Muskelrheumatismus
  • Chronisch rheumatische Gelenkerkrankungen
  • Verkrampfungen
  • Prellungen und Verstauchungen
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Muskelverhärtung

  • Wie wirkt eine Fangobehandlung?
  • Förderung der Durchblutung
  • Linderung von Schmerzen
  • Entspannung der Muskulatur
  • Lockerung des Bindegewebes


  • Heißluftbestrahlung
    Infrarotwärme ist eine durch elektrische Speziallampen erzeugte Strahlungswärme, die in die oberen Hautschichten eindringt und diese intensiv erwärmt.
    Im Gegensatz zur Fangotherapie handelt es sich um eine berührungslose Wärmeanwendung, bei der die Wärme schnell und gut dosierbar in die betroffene Region gelangen kann.
    Anwendung siehe Fango.

    Eisanwendungen
    Die Eisbehandlung ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahme bei der Therapie. Die Kälte bewirkt eine Schmerz- und Stauminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder Verletzungen. Entzündungsherde werden verkleinert. Der Muskeltonus kann bei schlaffen Lähmungen erhöht werden.
    Für die Kältetherapie verwenden wir bewährte Eispackungen, die eine einfache und komfortable Anwendung gewährleisten.
    Fußreflexzonentherapie
    Die Reflexzonentherapie am Fuß ist eine Behandlungsform, die sich im Lauf von vielen Jahren aus altem Volkswissen zu einer exakt ausgearbeiteten Spezialtherapie entwickelt hat. Sie hat zwar ihren Ausgangspunkt am Fuß, ist jedoch mehr als eine übliche Fußmassage, denn sie kann außer einer lokalen intensiven Durchblutung günstig auf gestörte Organ- und Gewebefunktionen des Patienten einwirken.
    Klassische Massagetherapie
    Wie lange schon Massage angewandt wird, ist nicht genau bekannt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sie im Altertum, schon wie bei den Römern, in der Antike und zur Zeit der Pharaonen im alten Ägypten ähnlich wie die Bäderkultur zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt wurde. Von der klassischen Muskelmassage, wie wir sie heute kennen, müssen die Sonderformen Bindegewebsmassage, Vibrationsmassage (Atemhilfsmassage) sowie die Akupunkt- und Reflexzonenmassage abgegrenzt werden, welche gesondert beschrieben werden. Die Grifftechniken der klassischen Massage haben sich fortentwickelt. Man wendet bei der klassischen Muskelmassage Streichungen, Walkungen, Knetungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe an. Die klassische Massage wird eingesetzt zur:
  • besseren Durchblutung
  • Lockerung
  • Dehnung
  • Trophikverbesserung
  • Entkrampfung der Muskulatur
  • und zum besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken)

  • Angewendet wird sie bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Lumbago, Arthrose, Schulter- und Hüftgelenkschmerzen, Myalgien, zur Nachbehandlung von Muskelverletzungen, Verletzungen etc. und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
    Auch prophylaktisch kann Massage angewendet werden, wie z.B. bei Leistungssportlern zur Vorbereitung der Muskulatur auf sehr starke muskuläre Belastung, zwischendurch zur Lockerung und Entkrampfung (Detonisierung) sowie nachher als Entmüdungsmassage. Angebracht ist eine klassische Massage auch bei Personen, die ständig eine sehr einseitige Belastung haben oder sich in ungünstiger Haltung (Fehlhaltung, Fehlstatik) befinden, wie z.B. Fliesenleger, Serviererinnen, Zahnärzte um einige zu nennen. Hier kann man vorbeugend mit Massage behandeln um schwerwiegenden Erkrankungen vorzubeugen. Gegenanzeigen für eine Muskelmassage sind beispielsweise akute Bandscheibenvorfälle, Entzündungen von Nerven (Neuralgien) und spezielle Muskelerkrankungen (Myopathien). Von der vorgenannten klassischen Massage sind zu unterscheiden die Colonmassage u. Reflexzonenmassage, zu denen auch die Bindegewebsmasage zählt.
    Krankengymnastik
    Krankengymnastik, das bedeutet aktives Handeln gegen Schmerzen. Die Krankengymnastik ist eine aktive und sehr wichtige Behandlungsform. Schädigungen durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur (muskuläre Dysbalancen) verursachen häufig erhebliche Schmerzen. Diese Schäden können nur durch gezielte Kräftigung der Muskulatur behoben werden. Krankmachende Bewegungsabläufe sollen durch gezieltes Üben dauerhaft vermieden werden. Aus diesem Grunde ist die KG so wichtig. KG unterstützt auch den Heilungserfolg anderer Behandlungsmethoden und verbessert die physische und psychische Stabiliät. Krankengymnastik ist meistens eine dauerhafte Aufgabe. Auch nach einer fachgerechten Anleitung sollten Betroffene die Übungen regelmäßig weiter durchführen.
    Krankengymnastik am Gerät - medizinische Trainingstherapie
    In der Krankengymnastik am Gerät (KGG) werden unter Einbezug der Traininglehre an speziellen Rehabilitationsgeräten Verbesserungen der Muskelfunktionen unter Einschluss des zugehörigen Gelenk- und Stützgewebes erreicht. Nach einer ausführlichen Analyse erstellt ein Physiotherapeut einen individuellen Trainingsplan unter medizinischen Gesichtspunkten. Ziel ist es Kraft, Koordination, Ausdauer und Flexibilität des Trainierenden zu verbessern. KGG kommt zum Einsatz nach Operationen, Verletzungen oder chronischen Beschwerden. Der Patient erreicht durch das gezielte Training eine normale Beweglichkeit und Belastbarkeit der betroffenen Strukturen. Er kann seinen Alltag wieder beschwerdefreier gestalten.

    Medizinische Traingstherapie
    Bei der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) ist das Therapiemittel die Bewegung, beziehungsweise der Einsatz von Bewegungsabläufen. Damit kann vor allem die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Bewegungssystems wiederhergestellt werden. Parallel dazu werden auch Funktionsverbesserungen von Kreislauf, Atmung, Nervensystem und Stoffwechsel ausgelöst. Diese durch die MTT hervorgerufene Anpassungsreaktion des Körpers ist auch einer der wesentlichen Unterschiede zur Bewegungstherapie. Prinzipiell kommen in der MTT Methoden zum Einsatz, welche die Ausdauer, die Kraft oder die Koordination verbessern und damit die Mobilität erhöhen. Beispiele dafür sind das Fahrradergometer als Ausdauertraining, oder Kraftmaschinen, Gewichte oder isometrische Übungen gegen einen fixen Widerstand zur Steigerung der Muskelkraft. Bevor eine MTT durchgeführt wird, müssen eine eingängige Diagnose und körperliche Funktionstests die Belastbarkeit des Patienten feststellen, um eine sichere Durchführung der MTT gewährleisten zu können. Empfohlen ist die MTT für alle Patienten mit Muskeldefiziten bezüglich Ausdauer, Kraft, Kraftausdauer, Koordination. Zum Beispiel
  • nach Einsetzen einer Hüftprothese
  • nach Einsetzen einer Kreuzbandplastik
  • nach Bandscheiben-Operationen und instabiler Lendenwirbelsäule
  • bei Gelenksverschleiß großer Gelenke ohne akute Entzündung
  • bei allen chronischen Erkrankungen, die in ihrem Verlauf eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit bedingen, wie zum Beispiel Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen oder Tumorerkrankungen
  • Krankengymnastik - neuro (Bobath)
    Bobath
    Für Kinder und Erwachsene geeignet
    Das Bobath-Konzept wurde von der englischen Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath entwickelt. Dieses Therapiekonzept richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen oder erworbenen Störungen des zentralen Nervensystems sowie sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen Erkrankungen.

    Unterstützung erfahren
    Das Therapiekonzept eignet sich beispielsweise für Kinder, deren Körperhaltung, Bewegung oder Bewegungsentwicklung von "normalen" Haltungs- und Bewegungsmustern abweichen. Das Kind lernt unter den unterstützenden Händen des Physiotherapeuten die natürlichen körperlichen Bewegungsabläufe kennen. Als Leitfaden für die Therapeuten dienen dabei die normalen Entwicklungsstufen des Säuglings und Kleinkinds. Ein wichtiger Aspekt des Therapiekonzepts ist die Anleitung der Eltern. Sie lernen beim Physiotherapeuten wie sie ihr Kind im Alltag halten, bewegen, hinlegen und aufnehmen können, sodass gleichzeitig die natürlichen Bewegungsabläufe gefördert werden.

    Hilfe bei Erkrankungen des Nervensystems
    Die Behandlung nach dem Bobath-Konzept hilft auch Erwachsenen: Besonders geeignet ist es bei allen Bewegungsstörungen, die durch Hirnschädigungen hervorgerufen werden – beispielsweise bei Halbseitenlähmungen nach Schlaganfall, bei Hirntumoren, Hirnverletzungen oder anderen neurologischen Erkrankungen. Im Vordergrund der Behandlung steht die Schulung der Gleichgewichtsreaktionen, der sogenannten Kopf- und Rumpfkontrolle und der Gleichgewichtsübertragung von einer auf die andere Körperseite – beispielsweise beim Gehen. Der Physiotherapeut bezieht optische, akustische und taktile Stimulationen durch ein sensomotorisches Training in die Behandlung ein.

    Je früher desto besser
    Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto günstiger können die Hirnfunktionen beeinflusst werden. Das gilt sowohl für die Reifung in den ersten Lebensmonaten eines Säuglings, als auch für die Rehabilitationsphase eines Erwachsenen.
    Das Bobath-Konzept setzt darauf, Bewegungen neu zu erlernen. Das Gehirn soll die abgeschalteten Körperzonen und nicht bekannte oder vergessene Bewegungsabläufe wieder entdecken lernen. Durch beharrliche Förderung und Stimulation lässt sich beispielsweise die gelähmte Körperpartie schrittweise reaktivieren. Das Gehirn organisiert sich neu, indem gesunde Hirnteile nach und nach die Steuerung übernehmen. Physiotherapeut und Patient trainieren das Zusammenspiel von Sinnesorganen und Muskeln. Durch gezielte, äußere Reize erlernt der Patient die natürlichen Haltungs- und Bewegungsmuster neu. Dabei bezieht der Therapeut die erkrankte Körperseite bei allen Übungen ein. Ständiges Wiederholen der Übungen festigt die Verknüpfung neuer Nervenbahnen im Gehirn.

    PNF
    Was ist PNF ?Die Abkürzung PNF steht für: Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, und bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Gemeint ist damit in der Physiologie die Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke des Körpers.Die Methode wurde in den Jahren 1946 bis 1951 in Amerika von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott entwickelt. Sie basiert auf neurophysiologischen Grundprinzipien, die von Sherrington, Hellebrandt, Pavlow u. a. beschrieben wurden. Diese aktive Methode besteht aus definierten Bewegungsmustern, orientiert an der normalen motorischen Entwicklung. Die Bewegungsmuster (Pattern) zeigen sich in Halte- (statisch) und Bewegungsfunktionen (dynamisch) unseres Körpers.Überwiegend sind sie für das nicht geübte Auge weniger auffällig, obwohl sie bei normaler Motorik immer vorhanden sind. Sie verlaufen dreidimensional und diagonal, da die Muskulatur spiralig angelegt ist. Mit diesen definierten Bewegungsmustern und bestimmten Techniken wird therapeutisch gearbeitet. Es werden Stimuli wie z. B. Druck, Zug, Dehnung und Widerstand, Extero- und Propriozeptoren ausgenutzt. In einer festgelegten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu den erwarteten Reaktionen im Sinne einer vermehrten Muskelkontraktion oder auch -entspannung. (Anbahnung bzw. Erleichterung einer Bewegung).Ziele der Anwendung sind:
  • Muskelspannung normalisieren (z. B. Spastizität herabsetzen oder schwache bzw. gelähmte Muskeln aktivieren). = fazilitieren
  • Fördern der motorischen Kontrolle
  • Fördern der Mobilität
  • Fördern der dynamischen Stabilität, Ausdauer, Kraft
  • Fördern der Geschicklichkeit, Koordination
  • Inhalationen
    Inhalation bedeutet Einatmen von Flüssigkeiten, Gasen oder Aerosolen zur Prophylaxe oder Therapie von Atemwegserkrankungen oder als spezielle Form der Medikamentengabe
  • Das inhalierte Medikament gelangt ohne Umwege dorthin, wo es gebraucht wird: in die Atemwege. So kann es schneller und besser als ein geschlucktes Medikament seine Wirkung entfalten.
  • Weil das Medikament auf direktem Weg in die Atemwege gelangt, wird im Vergleich zu anderen Verabreichungsformen höchstens 1/10 der Medikamentenmenge benötigt. Daher treten unerwünschte Nebenwirkungen im Gesamtorganismus eher selten auf.
  • Lymphdrainage
    Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumen oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorentfernung nötig. Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben werden. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken. Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuellen Lymphdrainage angewendet. Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen soll sie helfen, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden und der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind hierbei genau zu beachten wie z.B. eine dekompensierte Herzinsuffizienz, akute, fieberhafte, bakterielle Entzündungen oder ein kardiales Ödem. Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst. Es wurde des Öfteren versucht, mit Geräten zur Lymphdrainage ähnliche Erfolge wie durch die manuelle Lymphdrainage zu erzielen, allerdings liegen derartige Geräte von der Effizienz her weit hinter einer manuellen Behandlung.
    Manuelle Therapie
    Bei der Manuellen Therapie handelt es sich um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die ein Physiotherapeut als sogenannte Mobilisation durchführt. Die Manuelle Therapie gilt als besonders wirkungsvoll und zugleich schonend für
  • Gelenke der Gliedmaßen
  • Gelenke der Wirbelsäule
  • Kopf- und Kiefergelenk
  • Gelenke am Brustkorb und Becken
  • Passend zur Anatomie des betroffenen Gelenks wählt der Manualtherapeut spezielle Handgriffe und Bewegungstrechniken aus - je nach Art der Beschwerden.
    Die Techniken eignen sich dabei sowohl zur Schmerzlinderung, als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen. Voraussetzung ist, dass die Einschränkungen durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.
    Nachbehandlung nach Operationen und Gelenkersatz
    Mit speziellen Techniken der Manuellen Therapie u. Krankengymnastik versuchen wir denn Patient so schnell wie möglich der medizinischen Trainingstherapie zu zuführen. Gezieltes Muskeltraining an Reha-Geräten soll sowohl die Maximalkraft, als auch die Kraftausdauer der gesamten Muskelkette und die volle Beweglichkeit des operierten Gelenkes wieder herstellen. Siehe KGG und med. Trainingstherapie.
    Neuromuskuläre Therapie – Faszientherapie
    Die Anfänge dieses Behandlungskonzeptes reichen zurück bis in die 30er Jahre, als der Chiropraktiker Stanley Lief in England Weichgewebetechniken zur Vorbereitung von Gelenkbehandlungen entwickelte. Im Lauf seiner Studien wurde deutlich, dass Lief mit seinen myofaszialen Techniken nicht nur die Funktion der Gelenke verbessern, sondern vor allem auch Schmerzzustände am Bewegungsapparat effektiv behandeln konnte. Es hat sich gezeigt, dass Dysfunktionen der Muskulatur zu den Hauptschmerzquellen des Körpers zählen. Wie entwickeln sich muskuläre Schmerzzustände? Unterschiedlichste Faktoren, von der akuten Verletzung über psychische Belastungen bis hin zur Fehlhaltung, können muskuläre Dysbalancen verursachen. Schließlich können sich sogenannte Triggerpunkte bilden. Dies sind umschriebene sensibilisierte Areale im Muskel, die Schmerzen in andere Körperteile projizieren.
    Die Neuromuskuläre Therapie umfasst die manuelle Anwendung spezifischer Druck- und Gleittechniken zur Diagnose und Therapie von Weichgewebe-Dysfunktionen. Es kommt sehr schnell zur Gewebeentspannung und zum Schmerzabbau.

    Wirkung
    Die NMT bewirkt eine Normalisierung von Muskeltonus und Struktur. Die Durchblutung des Gewebes, der Nerven und der Gelenkfunktionen wird verbessert. Der Patient kann danach eine bessere Haltung einnehmen. Mit speziellen Massagegriffen wird an den Triggerpunkten sowie an der verspannten Muskulatur gearbeitet. Indikationen:
  • Rückenschmerzen
  • Halswirbelsäulenproblemen
  • Tinnitus
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Unfallfolgen, zum Beispiel Schleudertrauma
  • Ischialgien
  • Bandscheibenproblemen
  • Tennisellenbogen
  • Kiefergelenkproblemen
  • nächtlichem Zähneknirschen
  • Sportverletzungen (Überlastungen)
  • Hüftgelenkarthrosen
  • Haltungsfehlern
  • Skoliosen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne u. v. m.
  • Funktionelle Orthonomie und Integration FOI
    Osteopathie ist eine manuelle Therapie und etabliert sich seit einiger Zeit als erfolgreiche und anerkannte Behandlungstechnik. Osteopathie beruht auf dem Grundsatz, dass alle Körpersysteme (Knochen-, Blut-, Nerven-, Lymph- und Hormonsysteme u.s.w.) miteinander verbunden sind. Die Organe beeinflussen so zum Beispiel das Knochensystem und umgekehrt. Eine gestörte Bewegungsfreiheit hat eine schlechte Blutversorgung und einen fehlenden Abtransport der „Schadstoffe“ zur Folge. Die „Selbstheilung“ des Körpers wird gestört und Krankheiten können mit ihrer gesamten Symptomatik ihren Lauf nehmen. Der Osteopath ertastet und erfühlt mit geschulten Händen Funktionsstörungen, löst diese und hilft somit dem Körper seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, so dass die Beschwerden verschwinden oder sich deutlich verbessern.

    Parietale Osteopathie
    Die Parietale Osteopathie beschäftigt sich mit Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenken, also mit Störungen des Bewegungsapparates. Die Ursachen dafür sind oft Gelenkblockaden, erhöhte Muskel- oder Faszienspannungen, aber auch Organdysfunktionen.

    Viszerale Osteopathie
    Die viszerale Osteopathie widmet sich den Organen des Brust- und Bauchraumes. Durch sanfte Berührung in bestimmten Positionen kann der Therapeut die tiefen Bewegungsmuster und Positionen der Organe und angrenzender Gewebe ertasten. Die natürlichen Bewegungen (Mobilität und Motilität) der Organe werden erkannt.Mit spezifischen Techniken und Griffen stimuliert der Osteopath die Organe und ihre Position im Körper kann sich neu ausrichten.

    Kraniosakrale Osteopathie
    Die kraniosakrale Osteopathie ermöglicht eine Einflussnahme auf die Liquorzirkulation (Zirkulation der Hirnflüssigkeit), die Beweglichkeit der Schädelknochen und des Kreuzbeins, sowie die Spannungen der Membranen (Hirnhäute). Die untereinander beweglichen Schädelknochen passen sich dem rhythmischen Fluss des Liquors an, wobei die damit verbundene feine Größenänderung des Schädels tastbar ist. Erfahrene Hände können den kraniosakralen Rhythmus sogar im gesamten Körper spüren. Ist der kraniosakrale Rhythmus durch z. B. starke Spannungen der Hirn- und Rückenmarkshäute oder unbewegliche Schädelnähte gestört, kann es zu Zirkulationsstörungen des Liquors oder Blutes kommen. Werden dadurch Nerven oder Gefäße an den Durchtrittsstellen der Schädelbasis oder der Wirbelsäule gereizt, kann das weitreichende Störungen im gesamten Organismus verursachen. Im Bild sehen Sie eine kraniosakrale Technik zur Verbesserung der Belüftung des Mittelohrs, z.B. bei chronischen Mittelohrentzündungen.

    Anwendungsbereiche der Osteopathie
    Im Bereich des Bewegungsapparates: bei Rücken- und Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen, Zustand nach Schleudertrauma, Sehnenscheideentzündungen, Periarthritis der Schulter, Skoliosen, Kreuz- und Steissbeinbeschwerden, Kieferschmerzen… Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich: bei Schwindel, Ohrgeräusche, Kopfschmerzen und Migräne, Kiefergelenksprobleme, chronisch wiederkehrende Stirn- und Kieferhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündung oder Mandelentzündung. Im internistischen : bei Verdauungsstörungen (Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Koliken), Magenschmerzen, Reflux (saures Aufstossen), Darmkrämpfe, (nicht bei Geschwüren und Tumoren), Organsenkung, Operationsfolgen und Narben, funktionelle (ärztlich abgeklärte!) Herzbeschwerden… Im urologischen Bereich: bei Nierenproblemen, chronische Blasenentzündung, Inkontinenz, Prostatabeschwerden… Im Bereich der Gynäkologie: bei Regelschmerzen, Menstruationsbeschwerden, klimakterische Beschwerden, funktionelle Unfruchtbarkeit, osteopathische Begleitung der Schwangerschaft … Im Bereich des Veno-Lymphatischen Systems: Zirkulationsstörungen der Beine, Schwellung der Beine , Krampfaderleiden, Hämorrhoiden … Im Bereich des Neuro-vegetativen System: Hypernervosität, Angst, Stress, Schlafstörungen, Schweissausbrüche… Im Bereich der Pädiatrie: in der Kinderheilkunde nimmt die Osteopathie einen besonderen Stellenwert ein. Für Babys sind Geburten, aber auch Zwangslagen in der Gebärmutter oftmals traumatisch und hinterlassen z. T. folgenreiche Funktionsstörungen. Dreimonatskoliken, Lern- und Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität (ADS/ADHS), Skoliose (Seitverbiegung der Wirbelsäule) sind die Folgen. Durch eine Zangengeburt/ Saugglockengeburt können Schädeldeformierungen entstehen, die Sehstörungen, rezidivierende Sinusitis, Mittelohr- oder Mandelentzündungen, aber auch Entwicklungsstörungen, Lernstörungen oder Konzentrationsstörungen etc. verursachen können. Oft kann man durch so genannte osteopathische kraniosakrale Techniken solche Geburtstraumata positiv beeinflussen oder sogar völlig beseitigen. Diese kraniosakrale Techniken sind übrigens sehr sanft und für das Kind absolut schmerzfrei.

    FOI: Therapiekonzept
    Die FOI ist ein eigenständiges holistisches Therapiekonzept in der manuellen Therapie. Sie beruht auf die praktischen Erfahrungen von über 25 Jahren Therapie und mehr als 150.000 dokumentierten Behandlungen. Die FOI ist eine Therapie aus der Praxis für die Praxis. Die FOI geht davon aus, dass der Körper auf ein entstandenes Problem im Bewegungsapparat mit einem Kompensationsverhalten reagiert. Die praktische Erfahrung zeigt, dass sich diese Kompensationsmechanismen über den ganzen Körper verteilen, immer nach einem relativ festgelegten Muster. Aus diesem Grund sind die Kompensationsmuster und Ursache- Folge- Ketten auch immer gut zu erkennen. Die Erfahrung zeigt auch, dass die Systematik der Kompensationen allerhöchste Aufmerksamkeit in der Behandlung benötigt, um schnell und nachhaltig Probleme und Schmerzen zu beseitigen. Die lokale, auf das Schmerzgebiet beschränkte Behandlung ist in der FOI verpönt. Es werden immer die Zusammenhänge untersucht und behandelt.
    Pro-Vib Training
    Gesund und fit mit provib
    Mit ProVib erleben Sie eine neue Form der Muskelaktivierung. Die Idee stammt aus der Raumfahrt: Biomechanische Stimulation (BMS) durch Ganzkörper-Vibration hilft Astronauten Muskel- und Knochenschwund bei Langzeitaufenthalten im All zu vermeiden. Die Vibrationsplattform ProVib nutzt die innovative Technologie für die Menschen auf der Erde: Für Fitness und Wohlbefinden, zum Lösen von schmerzhaften Verspannungen und vieles mehr.

    Therapie & Rehabilitation
    In der medizinischen Welt werden die biomechanischen Aspekte des Vibrationstrainings und der Vibrationstherapie zur Behandlung und Prophylaxe bei verschiedenen Krankheitsbildern und Verletzungen eingesetzt. Vor allem bei der Rehabilitation nach Unfällen oder schweren Verletzungen und bei der Revitalisierung von Senioren spielt die Vibrationstherapie mit ProVib eine wichtige Rolle. Experten bestätigen gute Erfahrungen und wissen um die positive Wirkung der Biomechanischen Stimulation. Besonders in den nachstehenden Bereichen wurden sensationelle Resultate erzielt:
  • Knochenschwund-Osteoporose
  • Knochenaufbau
  • Rückentraining
  • Beckenbodentraining-Inkontinenz
  • Rehabilitation
  • Schulterverkalkung
  • Radiale Stoßwellentherapie
    Die radiale Stoßwellentherapie (RSWT), ein Verfahren der extrakorporalen Stoßwellentherapie (Synonym: radiale ESWT), ist ein medizintechnisches Verfahren zur Zertrümmerung und Entfernung von Kalkkonkrementen sowie zur Schmerztherapie. Das physikalische Verfahren, das seinen Ursprung in der Behandlung von Nieren- und Gallensteinleiden hat, dient heute außerdem der Behandlung von orthopädischen Erkrankungen wie z. B. Weichteil-, Gelenk- und Knochenbeschwerden im Rahmen chronischer Entzündungen.
    Die radiale Stoßwellentherapie beruht auf der mechanischen Erzeugung von sphärischen Stoßwellen im Körper, die sich radiär (kugelförmig) im zu behandelnden Gewebe ausbreitet (radiale ESWT). Im Vergleich zur konventionellen Stoßwellentherapie ist die radiale ESWT durch eine schonendere Applikation der Druckwellen auf das Gewebe gekennzeichnet.

    Indikationen (Anwendungsgebiete)
    Grundsätzlich ist die Eindringtiefe der radialen Stoßwellentherapie geringer als bei der konventionellen Stoßwellentherapie, sodass bei tief gelegenen Strukturen weniger Energie appliziert werden kann.
  • Epicondylopathia humeri radialis/ulnaris – Schmerzen bei Überlastung der Sehnenansatzpunkte (Tennis- oder Golferellenbogen)
  • Dorsaler Fersensporn/Kalkaneussporn – knöcherne beziehungsweise dornartige Ausziehung an der Ferse infolge einer Überbeanspruchung von Sehnen
  • Patellaspitzensyndrom – schmerzhafter imflammatorischer Prozess (Entzündung) im Bereich des Ursprungs der Patellasehne des Knies an der Spitze der Kniescheibe, bei der sich ein Fragment (Knochenstück) aus der Patella (Kniescheibe) lösen und nekrotisieren (absterben) kann.
  • Tendinosis calcarea der Schulter (Kalkschuler) – Kalkeinlagerung zumeist im Bereich der Ansatzsehne des Musculus supraspinatus; oft spontan regredient (spontan nachlassend).
  • Triggerpunktbehandlung bei muskulären Erkrankungen in der Orthopädie – Triggerpunkte sind lokal begrenzte Verhärtungen der Skelettmuskulatur, die druckempfindlich und schmerzhaft sind.
  • Schlingentischtherapie – Extensionen
    Schwereloses Schweben
    Während der Behandlung im Schlingentisch liegen Sie zunächst bequem auf einer Therapieliege. Ihr Becken und Ihre Beine oder auch Kopf und Arme sind in Baumwoll-Schlingen gebettet, die mittels Karabinerhaken an der Decke befestigt sind.
    Körperregionen, die in den Schlingen liegen, lassen sich leicht bewegen und fühlen sich gleichsam schwerelos an – am ehesten vergleichbar mit dem Auftrieb im Wasser.

    Entlastung durch individuell angepassten Zug
    Ganz gezielt und schonend kann Ihr Physiotherapeut nun im Schlingentisch schmerzhafte und schwer bewegliche Gelenke behandeln.
    Wohl dosierter, individuell angepasster Zug (Traktion) an Beinen, Armen oder am Kopf entlastet die betroffenen Gelenke und Ihre Wirbelsäule – so dass Schmerzen oft spontan nachlassen.

    Schonendes Training
    Bewegungen, die im Alltag schmerzhaft sind, fühlen sich im Schlingentisch meist leichter an. Ihr Physiotherapeut kann Ihnen auf diese Weise ein schonendes und zugleich schmerzfreies Training anbieten.
    Der Schlingentisch eignet sich hervorragend zur Kombination mit anderen Therapieformen, wie beispielsweise der sogenannten „Manuellen Therapie“.
    Sportphysiotherapie-Kinesio-Tape
    Sportphysiotherapie
    Die Sportphysiotherapie ist ein eigenständiger Bereich innerhalb der Physiotherapie. Zielgruppe sind aktive Sportler während der Aufbauphase, des Trainings oder in der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen. Aufgrund der hohen Anforderungen im Sport, sind spezielle Zusatzausbildungen und eigene sportliche Erfahrungen notwendig. Sportphysiotherapie beinhaltet auch die Wettkampfbetreuung und die vorbeugende Behandlung, wenn beispielsweise Schwächen an Muskeln oder Bändern vorliegen. Hierbei werden oft Tapeverbände eingesetzt, um die Maximalbelastung der Strukturen zu mindern und Verletzungen zu vermeiden.

    Taping
    Die Taping Verbände sind ein Teil der Sport- und Physiotherapie. Durch richtiges Tapen können Sportverletzungen vermieden und vermindert werden. Ausserdem kann der benötigte Zeitraum des Heilungsprozesses positiv beeinflusst werden. Dabei muss man bedenken, dass der Tapeverband selbst keine heilende Wirkung besitzt. Er ist als schützende Massnahme anzusehen, sowie dazu, in der Rehabilitationsphase die Heilung zu fördern. Der Tapeverband wird sowohl bei Gelenk Verletzungen (Knie – Hand – Finger- Ellbogen – Schulter) als auch bei Weichteilgewebeverletzungen (Wadezerrung – Achillessehnenproblemen) angewendet. Für Beschwerden die die Kniescheibe (Patella) betreffen gibt es spezielle Tapingverbände.

    Kinesio-Tape
    Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers mit seinen vielfältigen Vernetzungen über Strukturen wie z.B. Haut, Faszien, Muskeln, Meridianen, etc. bilden die therapeutische Grundlage des "Kinesiologischen Tapings. Anatomische Kenntnisse, ein eingehender Sicht- und Funktionsbefund mittels Screening- und Muskeltests sind unentbehrlich, um die Problematiken im Körper vollständig zu erfassen. Zentrale Anlagen wie z.B. im Brust- und Bauchbereich führen bereits zu allgemeinen Verbesserungen des Körpers (Bodyconditioning) und sind Grundlagen von autoreparativen Prozessen. Lokale Anlagetechniken im Bereich der gestörten Strukturen schließen sich an. Kinesio-Tape in folgenden Bereichen erfolgreich eingesetzt:
  • bei allen Schmerzproblematiken
  • in der Prophylaxe
  • bei postoperativen und posttraumatischen Zuständen
  • Orthopädie
  • Sportphysiotherapie
  • Lymphologie
  • Neurologie
  • Innere Medizin
  • Gynäkologie
  • Kinderheilkunde
  • Schmerz, Bewegungseinschränkungen, Sportverletzungen, Arthrose, Kopfschmerz, Bandscheibenprobleme, muskulärer Hartspann, Ischialgien, Lymphödeme, Epicondylitis, Carpal-Tunnel-Syndrom, ISG-Probleme, Gelenkdistorisionen, Lähmungen, Polyneuropathie, Harninkontinenz, Migräne, Menstruationsbeschwerden, u.v.m.
  • Unterwassermassage – Stangerbad
    Unterwassermassage
    Therapeutische Wirkungsbreite
    Die Muskulatur wird durch das warme Wasser schon weitgehend entspannt, dadurch kann der Druckstrahl tiefer einwirken. So lassen sich bereits bei Anwendungen von geringen Druckwerten schonende, praktisch schmerzlose Tiefenauflockerungen erreichen. Der hydrostatische Druck wirkt rückstromfördernd und entstauend auf die Körperdecke.

    Wann kann man die Unterwasserdruckstrahlmassage anwenden?
    Indikationen
  • Schmerzhafte Muskelveränderungen
  • Kontrakturen
  • Paresen
  • Funktionelle und Organische Durchblutungsstörungen
  • Funktionsstörungen innerer Organe
  • Ischialgie
  • Lumbago
  • Brachialgie
  • Muskelverspannungen, Hartspann
  • schlaffe Lähmung
  • chronischer Obstipation
  • Funktionelle Blutverteilungsstörungen (kalte Füße)
  • arterielle periphere Durchblutungsstörungen ohne Gangrän und ohne Ruheschmerz
  • Sklerodermie


  • Stangerbad
    Wie wirkt das Stangerbad?
    Das Stangerbad wirkt zum einen durch den eingesetzten Strom, der gezielt auf Nerven und Muskeln einwirkt. Zum anderen ist die Wärme ein wesentlicher Faktor bei der Behandlung. Die Stromimpulse fließen durch den Körper und regen die Durchblutung an, die in der Folge drei- bis fünfmal intensiver ausfällt als im Normalzustand.

    Gleichzeitig fördert das warme Wasser die Durchblutung der Hautoberfläche. Durch dieses Zusammenspiel wird der gesamte Körper deutlich besser durchblutet und erwärmt, was wiederum den Stoffwechsel sowie die Zellregeneration und -erneuerung anregt.

    Das Stangerbad ist daher eine beliebte Rehabilitationsmaßnahme bei beispielsweise akuten Gelenkbeschwerden oder nach Operationen. Aber auch bei chronischen Leiden kommt das Stangerbad zur Anwendung, etwa um chronisch verkrampftes Muskelgewebe zu lockern. Eine weitere Wirkung des Stangerbads ergibt sich durch die Stimulation der Nerven.

    So kann die Kontraktionsfähigkeit der Muskeln je nach Ausrichtung von Plus- und Minuspol entweder gesteigert oder gesenkt werden. Dies wiederum hat einerseits positive Auswirkungen auf die Beweglichkeit und kann andererseits zur Linderung von chronischen Schmerzen beitragen.
    Redcord – Neurac-Therapie
    Redcord Active - Spaß in der Gruppe
    Entdecken Sie die Kraft, die aus der Tiefe kommt!
    Die tiefliegenden Muskeln bilden das stabile Fundament für Stabilität und Beweglichkeit und werden mit dem Redcord-Training besonders intensiv angesteuert. Die Übungen sind durch das variable Schlingensystem individuell steigerbar und können an das persönliche Leistungsniveau der einzelnen Teilnehmer angepasst werden.

    - 1 Training pro Woche in der Gruppe
    - zertifizierte/r Redcord Trainer/in
    - Hocheffzientes Training für Ihre Gesundheit
    - Verbessern der Rumpfstabilität, Gleichgewicht, Beweglichkeit und Kraft
    - Flexible Anpassung an Ihr Leistungsniveau
    - Viel Abwechslung und Spaß in der Gruppe (hohe Motivation)
    - Verbessern der Bewegungsqualität
    - Training für alle Leistungs- und Altersklassen

    Was ist Neurac?
    Neurac ist eine physiotherapeutische Behandlungsmethode, die mittels hoher neuromuskulärer Stimulation funktionelle Bewegungsmuster und neuromuskuläre Kontrolle re-etabliert. Auch bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates.
    NEURAC (NEURomuscular ACtivation = Neuromuskuläre Aktivierung) ist eine auf wissenschaftlichen Grundsätzen entwickelte Behandlungsmethode mit standardisierten Behandlungsschritten.
    Die innovative Methode wurde im Bereich der Physiotherapie in Kombination mit einem neu konstruierten Schlingen-Gerät vor mehr als 20 Jahren in Norwegen entwickelt. Die Neurac® Therapie wird in der Redcord Clinic Oslo nach klinischen und wissenschaftlichen Grundsätzen entwickelt.
    Der herausragende Vorteil von Neurac® liegt in der verbesserten Funktion und neuromuskulären Kontrolle bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Die Neurac Therapie wird auch in der Schmerztherapie erfolgreich eingesetzt.

    „Die Neurac-Behandlungsmethode dient zur Wiederherstellung funktioneller Bewegungsmuster durch neuromuskuläre Stimulation auf höchstem Niveau.“

    Definition von Neurac®
    Neurac ist eine Behandlungsmethode, die auch bei chronischen Erkrankungen dem Patienten helfen kann, durch hohe systematische, neuromuskuläre Stimulationsreize die funktionellen Bewegungsmuster wiederzuerlangen. Positive Nebeneffekte sind:
  • verbesserte neuromuskuläre Kontrolle
  • Wiederherstellung des „normalen“ Bewegungsausmaßes
  • Reduzieren von Schmerz bis zur Schmerzfreiheit.

  • Die Neurac Behandlungsmethode besteht aus vier wesentlichen Elementen:
    1. Instabile „hohe“ Aufhängung
  • Aktivierung in der „geschlossenen kinetischen Kette“ (Körpergewicht-tragende Übungen)
  • Instabilität durch ein System von Seilen, Expandern und Schlingen
  • 2. Vibration
  • Manuelle Vibration für höhere neuromuskuläre Reize
  • Kontrollierte Vibration mittels Redcord Stimula
  • 3. Belastungseinstellung
  • Präzise und schnelle Belastungseinstellung
  • Stufenlos verstellbarer Widerstand
  • Expander zur schnellen Reduzierung oder Veränderung der Belastung bei eingehängtem Patienten
  • 4. Schmerzfreies Behandeln

    Der Behandlungsansatz zielt darauf ab, Schmerzen während der Behandlung konsequent zu vermeiden. In den letzten 20 Jahren hat Redcord standardisierte Behandlungsprozesse entwickelt, die einem wissenschaftlichen Anspruch gerecht werden. Professionell ausgebildeten Therapeuten bietet Redcord eine systematische Methodik für die erfolgreiche Behandlung ihrer Patienten. Ein wichtiges Merkmal der Neurac Tests ist die Identifikation der „Weak Links“, einem Defizit in der biomechanischen Muskelkette, das eine Dysfunktion im muskuloskelettalen System zur Folge hat. Das Defizit kann ursächlich zusammenhängen mit:
  • dem osteoligamentären Subsystem
  • dem muskulären Subsystem
  • dem neuralen Subsystem
  • sowie der Interaktion zwischen den Subsystemen

  • Neurac umfasst 2 Testverfahren:
    Neurac: Die standardisierten Tests der segmentalen Stabilisationsfähigkeit Der Fokus liegt auf dem Test des für die Tiefenstabilität wichtigen Subsystems. Mittels lokaler und geringgradiger isometrischer Kontraktion innerhalb der neutralen Zone analysiert der Neurac Therapeut:
  • den Beginn der Ermüdung,
  • die Haltezeit bis zur Ermüdung,
  • inwieweit der Patient selbstständig eine vorgegebene Testposition erreichen kann,
  • die Kompensation der globalen Muskulatur,
  • die Qualität des Schmerzes.

  • Neurac: Die standardisierten Tests der myofaszialen Muskelketten
    Der Neurac Therapeut bewertet:
  • die multisegmentalen Bewegungen mit eingeschlossener Rumpfkontrolle
  • die Fähigkeit, die korrekte Testposition einzunehmen
  • die Bewegungsqualität und Koordination
  • die Körperhaltung
  • die Qualität des Schmerzes
  • Mit den standardisierten Neurac® Tests können Sie als Therapeut die „Weak Links“ Ihrer Patienten, also den Grad des funktionellen Defizits innerhalb der verbundenen Muskelschlingen, schnell erkennen und bewerten. Mit dem Einsatz der Expander ist außerdem sichergestellt, dass Sie sich selbst möglichst wenig belasten.